Archive for November, 2006
Ich fress Blumen 2 comments
Musste heute auf der Arbeit von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgängig Blumen für einen Weihnachtsbasar fahren.
Verdammt, seit heute hasse ich Weihnachtssterne wie die Hölle.
Wäre da auch nur eine weitere dieser Pflanzen in mein Auto gekommen, hätte ich diese vermutlich quer durchs Fenster gefeuert. Ich bin ja ein ruhiger Mensch aber irgendwann ist echt mal Schluss.
Witze (Toilettenbecken) no comments


Toilettenbecken.
Gesehen am Wochenende. Augenscheinlich haben da aber später doch ein paar Leute Witze gerissen.
Max?D?Wer? 2 comments
Schlagt mich aber im Moment steh ich oft auf Brainfuck-TV.
Ich erwische mich ständig wieder, wie ich DMax gucke. Dieser Sender hatt es mir im Moment, trotz seiner profanen Themen (Vielleicht auch grade deshalb), angetan.
Ich stehe ja so oder so auf Dokumentationen aller Art und die laufen da fast den ganzen Tag. Da sieht man Tätowiererfamilien, Motorradschrauberfamilien und Schrottplatzfamilien. Familienentertainment?!
Die härtesten Jobs der Welt, 30 tage im Leben eines anderen oder einfach nur eine 08/15 Reportage.
Was wünscht man sich mehr? Ich im Moment nichts.
Großes deutsches Kino 1 comment
Das solche Klamotten damals noch nicht verboten waren. Egal. Ich finds gut!
Jump ‘n Run 4 comments
Ist heut angesagt. Deshalb auch nur kurz E-Mail checken und keine Zeit für nen langen Post. “…Ich bin draußen, wie Mutter Natur…” (Kennt noch einer den Song K2? ;))
Skatemagjunkie no comments
Ich weiß nicht, wie es euch geht aber ich bin einer der weltgrößten Skatemag-Fans.
Ich kaufe sie alle. Egal, ob ich sie eigentlich mag oder nicht. Es geht ums besitzen und den Neuigkeitendrang und um nichts anderes. Ich lese sie eigentlich auch alle. Fotos, Texte, geiler Mumpitz!
Es ist immer wieder ein tolles, einmaliges Gefühl, im Bahnhofsbuchhandel zu stehen und ein neues Cover im Regal zu sehen. Ich weiß auch ganz genau, dass es einigen von euch genauso geht. Einige von euch plagt dieselbe Oniomanie. Lügt nicht, ich weiß, dass es so ist!
Alte Mags werden auch nicht weggeschmissen. Sowas ist ein klares Verbrechen gegen die Würde dieses Papiers. Es geht einfach nicht. Versucht man es, bekommt man Zittern in den Handen und das Gefühl aus der Kindheit, das man hatte, wenn einem zur Strafe der Lieblingsteddy weggenommen wurde. Schlimm sowas.
Deshalb behält man sie natürlich. An einigen Mags (Eigentlich fast allen) kann man später bestimmte Begebenheiten und Ereignisse festmachen. Jede Ausgabe steht für eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Erlebnis und man erwischt sich mindestens einmal im Monat in Unmengen von Magazinen kramend, nur um diese eine bestimmte Ausgabe dieses einen Magezins rauszusuchen.
Auf dem Weg laufen einem hunderte andere Ausgaben über den Weg, die einen ablenken und stundenlang versinken lassen.
So. Genug gequatscht. Jetzt gibt es noch einen Lesetipp. Mc Winkels “Wildwechsel” Story. Hier der erste Teil und hier der Zweite. Ich lag vor lachen auf dem Boden.
Nein, ey! 2 comments
Kennt ihr sie? Die Leute, die in jeder verdammten Scheiße einen Sinn sehen und sich darüber stundenlanng unterhalten müsssen … Leute, die zu allem eine Meinung haben und diese dann auch mit Vorliebe kundtun.
Meist sind es Menschen mit übertrieben pädagogischer Ausbildung oder älteren Semesters. Gerne auch Menschen, die in ihrer Jugend ihre Nasen lieber in Bücher versteck haben, als real zu leben oder 43 Jahre bei der Post im Innendienst gearbeitet haben.
Man trifft sie heute überall.
Man erkennt sie an den selbstgestrickten Klamotten, dem suchenden Blick, dem falschen Grinsen und dem übertrieben alternativen Aussehen. Sie sehen anfangs noch putzig aus, doch eigentlich wollen sie nur diskutieren.
Sie suchen sich ein Opfer aus und argumentieren es zu Tode. Am liebsten, wenn eben dieses Opfer grade nichtsahnend irgendwo rumsteht und nichts Böses denkt. Sie riechen die Angst, pirschen sich an und verwickelt ihr Opfer in ein langes, meist lähmendes Gespräch.
“Na?!”
“Jaa … äääh … Guten Tag” (Nicht wirklich ernst gemeint aber man will ja nett sein)
“Finden sie das nicht auch schrecklich?”
“Wassn?” (Der Blick schweift über die Umgebung. Immer auf der Suche nach einem Fluchtweg)
“Ja das da drüben. Sehen sie das denn nicht?”
“Also ich finde das nicht so schlimm!”
Und genau ab hier beginnt das Problem.
Durch das Bekennen zu einer anderen Meinung, als sie sie hat, hat man sich die Person zum Feind gemacht. Auf einem unerbittlichen Missionarskurs wird die Person nun versuchen, einen von den Vorteilen ihrer Theorie und den Nachteilen der unbedeutenden eigenen zu überzeugen. Dabei spart sie nicht an Worten und gestikuliert wild umher.
Ich habe schon von Menschen gehört, die nach solchen Attacken in Embryonalstellung zusammengesackt sind und ihr ganzes Leben keinen Ton mehr gesagt haben.
Schlussendlich möchte ich sagen: Lasst mich doch einfach in Ruhe! Ich geb euch auch gerne 70 Cent, damit könnt ihr euren Friseur bezahlen, damit der euch zuhört und vom Rest kauft ihr euch mal ordentliche Klamotten. Habt ihr gehört?
… no comments
Gestern Abend kam ich nicht in den Adminbereich. Heute gibt es wieder was.
Die Bombe tickt 1 comment
Viele Sachen habe ich gefunden, als ich in Google den Spitznamen “ResistantX” eingegeben habe.
Dieser Name ist die Internetidentität des Amokläufers von Emsdetten, der heute an seiner Schule mehrere Leute bei einem Amoklauf verletzte und sich laut Polizeiangaben wohl selbst gerichtet hat. Irgendwie ist das ganze Ding wieder sehr Klischeehaft.
Ein junger Mensch, dessen Leben etwas aus der Bahn läuft, Hilferufe in Internetforen, Waffenfanatismus, Computerspiele. Erschreckend, dass solche Anzeichen niemandem auffallen. Ich möchte jetzt keinen anprangern oder beschuldigen, man steckt ja nunmal nicht in so einem Menschen drin aber solche Anzeichen sind teilweise sehr offensichtlich. Zumindest, wenn man sie im Zusammenhang mit früheren Amokläufen betrachtet. Es ist meist immer dasselbe Menschenbild.
Ich möchte hier nun auch niemanden verteufeln, der dieselben Hobbies/Interessen hat, wie der Amokläufer. Ich sage lediglich, dass sie eine gefährliche Kombination ergeben können.
Wollte ich nur mal so gesagt haben.
Mittlerweile habe ich auch die Seite des Amokläufers zu Gesicht bekommen und ich werde diese bewusst nicht verlinken. Wer sie lesen möchte kann selber googeln. So schwer ist es nicht. Ist aber schon hart, was im Kopf eines Menschen vorgehen kann. In seinem Abschiedsbrief kann man puren Hass erkennen. Sowas macht mir echt Angst. Wirklich!
Blogrezept 1 comment
1.) Du kommst nach hause und machst dir Gedanken, was du schreiben könntest. Ich weiß, du hast das schon den ganzen Tag getan, doch nun wird dir auf die Schnelle ganz sicherlich etwas einfallen.
2.) Du hast dich mittlerweile auf das Bett gelegt und versuchst, ein Thema zu finden. Nebenbei guckst du den lustigen Flimmerpixeln auf deinem Fernseher beim täglichen Tango zu. Nebenbei überlegst du krampfhaft, was du schreiben könntest.
3.) Du hast dich mittlerweile wieder an den Rechner gesetzt, mit dem festen Ziel, einen Eintrag zu verfassen. Auf dem Weg zu deiner Seite hast du aber den Internetbrowser geöffnet und du siehst in deiner Feedlist, dass geschätzte 800.000.000 Blogs (In Wirklichkeit sind es 12) einen neuen Eintrag haben. Du begibst dich in die Weiten des Netzes und liest deine Stammfeeds.
4.) Erneut Bett. Es hat sich noch immer nichts getan.
5.) Hey, geil! Du hast irgendeine Ablenkung gefunden. Meist heißt diese ICQ, MSN, AIM oder iChat. Oh Gott, das wird wieder lange dauern.
6.) Entweder, es ist dir etwas wirklich bloggenswertes eingefallen (selten!) oder, du bloggst einfach irgendein Zeug, das du zufällig im Internet gefunden hast (Sorry, liebe Leser).
7.) Ausnahmen bestätigen die Regel.