Erst den Finger am Briefkasten aufgehauen, dann im übelsten Stau der ganzen Stadt stecken geblieben und dann fährt auch noch jemand vor der Tanke meinen Roller um. Ey, lass es einfach.
Morgen gibt es aber wenigstens mal wieder Lohn. Sehr schön. Weiß irgendjemand, wo es günstig Air Max gibt. Hätte mal wieder Bock auf n Paar der Geairmaxten (Wörter erfinden macht Spass).
Gestern grade aus Schwarzenbach zurück gekommen. Traumwochenende gehabt und jetzt schon wieder arbeiten gehen. Herrlich.
Bald gibt es hier wieder some serious blogging … Bald.
Draußen ist ja mal übelster Weltuntergang. Richtig nass bin ich geworden. Ein Glück, dass heute eh “Towel Day” ist …

Wenn ein Wolf im Wald einen Wolf trifft, denkt er: “Bestimmt n Wolf”
Trifft ein Mensch im Wald einen anderen Menschen, denkt er sich: “Oh, bestimmt n Mörder”
Als ich grade mit Mathis am Wasser in der Nähe des Lüneburger Stint gesessen habe, habe ich gemerkt, dass dieser Bewerbungswahn an den Unis in ganz Deutschland nicht ohne Folgen an mir vorbei gegangen ist.
Ich habe festgestellt, dass ich diese Stadt, dieses Lüneburg, um einiges mehr liebe, als ich dachte. Ich liebe Lüneburg wirklich. Dieser Vibe, diese Leute. Die Stadt ist etwas ganz besonderes. Es ist die Stadt, die mit dem Salz groß und reich geworden ist, gleichzeitig aber nie ihren Charme verloren hat. Es ist die Stadt mit den uralten Fassaden und gleichzeitig auch die Stadt mit der zweitgrößten Kneipendichte in Europa, direkt hinter Madrid. Die Stadt der Alten und Studenten. Es ist eine schöne Stadt, ungelogen. Das Flair einer Großstadt, gepaart mit dem Kleinstädtischen Beisammensein. Die Hektik der modernen Welt, zusammen mit der extremen Ruhe, die in jedem einzelen der Giebel Lüneburgs hervor tritt.
Um ehrlich zu sein möchte ich diese Stadt nicht verlassen. Auf der anderen Seite möchte ich gerne die Welt erkunden. Frei sein, lernen und sehen. Ich möchte einfach das große Leben leben und nicht in der Stadt versauern, in der ich 20 Jahre gelebt habe. Die Stadt, in der ich meine Jugend verbracht habe, in der alle meine Kumpels leben und auch die Stadt, in der die derbsten Eltern der Welt (Ich weiß, dass ihr das lest), bzw. die beste Familie der Welt wohnt.
Es tut weh, daran zu denken, dass ich bald evtl. hier wegziehen werde und all das zurücklassen werde. Vielleicht werde ich nicht mehr wiederkehren, vielleicht bin ich aber auch schneller, als ich denke wieder da.
Auf jeden Fall wird mir nie wieder eine Stadt das geben können, was Lüneburg mir gegeben hat. Heimat und Herkunft. Know your roots.
Grade dabei, mich für einige Unis zu bewerben … Schauen wir mal, wohin es mich verschlägt… Bochum, Köln, Münster, Essen???? Alles Möglich.
Wenn ein guter Skatespot stirbt ist es, als wenn ein guter Kumpel in eine andere Stadt zieht. Das Leben ist nicht mehr das selbe. Es klingt jetzt zwar dumm aber man schließt Spots ins Herz. Man kennt fast alle harten Tricks, die dort je gemacht wurden, jede Ecke, jede Unebenheit.
Grund dieses Textes: Ich bin letztens zufällig an den Volksbanks vorbei gekommen und statt den vier Quadratisch angeordneten Dreieckbanks, die auf einander zulaufen seh ich nur Gerümpel, zwei Bagger und keinen einzigen der so legendären roten Steine mehr.

Tolle Sache. Klein, rund, einzeln verpackt … Zwei ergeben eine Tasse Kaffee und beschisssen schmecken sie auch noch. Moderne Zeiten olè. Danke Welt.
Komme übrigens grad von der Arbeit. Ja, an nem Feiertag in der Tanke stehen ist mir immer wieder eine Freude.
Warum muss so ein frisch gestochenes Tattoo so jucken? Ich werd hier noch verrückt.